Kursprogramm Propstei Johannesberg 2026 /2027

Neues Seminarprogramm 2026/2027
Gemeinsames und vernetztes Lernen in Denkmalpflege und Altbauerneuerung
Das neue Seminarprogramm der Propstei Johannesberg gGmbH ist da! Seit über drei
Jahrzehnten steht die Propstei Johannesberg als Garant für qualitätsvolle, praxisnahe und
aktuelle Fortbildung. Auch in diesem Jahr wurde ein abwechslungsreiches Programm rund
um die Themen der Denkmalpflege und Altbauerneuerung zusammengestellt. Die
Vorbereitung der Seminare durch Fachleute, die in der Berufspraxis stehen, gewährleistet
die umfassende Präsentation und Diskussion aktueller Erkenntnisse, die Erweiterung des
Seminarangebotes zu aktuellen Themen und den regen Erfahrungsaustausch auch über
die Seminarzeit hinaus.

 

„Energieberater/in für Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz – Grundmodul“ – Fortbildung für Energieberater

Beginn: 21. September 2026

Die Qualifizierung zum/zur Energieberater/in für Baudenkmale und sonstige erhaltenswerte Bausubstanz ist anerkannt für das Fördersegment „KfW-Effizienzhaus Denkmal“. Seit dem Jahr 2025 beinhaltet die Fortbildung für Energieberatende für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz zwei Module:

Das Grundmodul für Wohngebäude (dieses Seminar) und das Aufbaumodul für Nichtwohngebäude (ebenfalls bei der Propstei Johannesberg gGmbH buchbar).

Die Absolvierung des 10-tägigen Grundmoduls inkl. der abzulegenden Prüfung, vom 21. September bis 11. November 2026, ermöglicht die energetische Planung und Baubegleitung von Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung im Rahmen des KfW-Programms „Effizienzhaus Denkmal“ (Baudenkmäler und sonstige erhaltenswerte Bausubstanz). Dieses gilt für die Durchführung von Maßnahmenpaketen wie auch Einzelmaßnahmen. Die Qualifizierung und Anerkennung steht in engem Zusammenhang mit einer Überarbeitung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 1. April 2012 wird ein eigenes Fördersegment „Effizienzhaus Denkmal“ im Programm „Energieeffizient Sanieren“ innerhalb des CO2-Gebäudesanierungsprogramms angeboten. Die Fortbildung orientiert sich an dem seit 01.07.2024 gültigen neuen Regelheft.

Am Kurs Energieberater/in für Baudenkmale können alle interessierten Personen teilnehmen. Für die Teilnahme ist die Möglichkeit der WTA-Zulassung nicht entscheidend. Zu prüfen, ob eine Eintragung in die entsprechende Expertenliste möglich ist, obliegt der Verantwortung der Teilnehmenden.

Zur Unterzeichnung als sachverständige Person ist für dieses Fördersegment eine besondere Qualifizierung Voraussetzung, die mit dem hier angebotenen Seminar erworben werden kann.

Seminarinhalte:

  • Themenfeld 1: Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz
  • Themenfeld 2: Möglichkeiten der Förderung
  • Themenfeld 3: Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Themenfeld 4: Bewertung des historischen Bestandes - Bauphysikalische Anamnese
  • Themenfeld 5: Werkzeuge und Methoden (systemische Betrachtung) - Gebäude und Quartiere
  • Themenfeld 6: Konzeption denkmalverträglicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Themenfeld 7: Denkmalspezifisches Planungs- und Instandsetzungskonzept
  • Themenfeld 8: Ausführungspraxis

Quelle: https://www.wta-gmbh.de/fileadmin/WTA-GmbH/Energieberater/Leitfaden_Fortbildung_01_07_2024.pdf

Die Termine der 4 Seminarblöcke:

Seminarblock 1:  21. September – 22. September 2026 

Seminarblock 2:  28. September – 29. September 2026

Seminarblock 3:  02.-04. November 2026

Seminarblock 4:  09.-11. November 2026 (inkl. Prüfung)

 

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Fachseminar für Planende und Ausführende im historischen Bestand:

 

Ausgewählte historische Bauten und ihre Konstruktion:

Europäische Baugeschichte und ihre Stilformen

 

Das zweitägige Fachseminar von Donnerstag, 24. September bis Freitag, 25. September 2026 will anhand ausgewählter historischer Bauten einen Überblick über die europäische Baugeschichte und ihre Stilformen geben. Dabei wird schlaglichtartig eine chronologische Stilkunde der Bauepochen dargestellt.

Eine neue baugeschichtliche Epoche zeigt jeweils nicht nur weiterentwickelte gestalterische Formen, sondern hat auch Innovationen in ihren konstruktiven Möglichkeiten. Gestalt und Konstruktion bedingen sich also gegenseitig. Deshalb wird das zweitägigen Fachseminar auch auf die jeweils typischen Konstruktionsmöglichkeiten der einzelnen Epochen eingehen. Dies wird an ausgesuchten Beispielen dargestellt. Darüber hinaus werden Handwerkstechniken und Fertigungsprozesse angesprochen.

Ein gemeinsamer Rundgang im Gelände der Propstei Johannesberg soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit geben, unterschiedliche Baustile zu benennen und zu beschreiben. Im gemeinsamen Gespräch kann so das Erlernte überprüft werden.

Das Seminar wendet sich gleichermaßen an Architekten, Ingenieure, Behördenmitarbeiter, Ausführende und interessierte Laien.

Das Seminar leitet Prof. Dipl.-Ing. Frank Oppermann, Darmstadt.

Die Seminargebühr beträgt 590,- Euro; inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke.

Für den Besuch von Fachseminaren werden Fortbildungspunkte bzw. Unterrichtseinheiten entsprechend den Kammerregelungen der AKH und IngKH bescheinigt.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Fachseminar für Planende und Ausführende im historischen Bestand:

 

Holzschutz vs. Denkmalschutz -

Die DIN 68800 und ihre Anwendung in historischem Bestand

Montag, 26.10.2026

 

Holzschutzmaßnahmen in Gebäuden und baulichen Anlagen dienen dazu, um vorbeugend Schäden zu vermeiden und bekämpfend biologische Schaderreger abzutöten.

Neben dem Einsatz von Holzschutzmitteln ist der konstruktive Holzschutz, d.h., die Holzbauteile so zu konstruieren, dass sie von sich aus gegen Schaderregern geschützt sind, das vorrangige Ziel. Da dieses Ziel nicht immer gelingt, helfen zulassungspflichtige Biozide die Holzbauteile vor holzzerstörende Insekten und Pilzen zu schützen. In Deutschland gibt es für den Einsatz von Holzschutzmittel bundeseinheitliche Regeln (z. B. DIN 68800, BAuA-Zulassungen, WTA-Merkblätter).

Grundsätzlich sind diese Regeln für den profanen Wohnungsbau erstellt worden und lassen sich nicht immer im Einklang mit dem Denkmalschutz bringen. Nichtsdestotrotz existieren diverse „Öffnungsklauseln“ in den Regelwerken, die es gestatten, substanzschonend Schaderreger an denkmalgeschützten Gebäuden zu bekämpfen.

Neben der detaillierten Kenntnis der Regelwerke und der Bausubstanz muss man auch die Lebensgewohnheiten der Organismen und die bauphysikalischen Verhältnisse der Bausubstanz kennen. Denn nicht jeder Schaderreger muss bei speziellen klimatischen Verhältnissen auch bekämpft werden. So lassen sich mitunter gravierende Eingriffe in die Bausubstanz vermeiden.

Dieses eintägige Seminar am Montag, 26. Oktober 2026 vermittelt diese Kenntnisse und ermöglicht beim Zusammenspiel der konstruktiven, biologischen, chemischen und bauphysikalischen Gegebenheiten eine Bewertung der Schadenssituation.

Die Leitung des Seminars hat Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr, Ingenieurbüro Ekkehard Flohr GmbH, Dessau-Roßlau. Die Seminargebühr beträgt 320,00€ € inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke. Für den Besuch von Fachseminaren werden Fortbildungspunkte bzw. Unterrichtseinheiten entsprechend den Kammerregelungen der AKH und IngKH bescheinigt.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Fachseminar für Planende und Ausführende im historischen Bestand:

 

Instandsetzung von historischem Mauerwerk

 

Mauerwerkstechniken sind bereits seit tausenden Jahren bekannt und bewährt. In Deutschland gibt es mehrere Hunderttausend denkmalgeschützte Mauerwerksgebäude, teilweise über tausend Jahre alt.

Die historischen Mauerwerke sind wichtige Zeitzeugnisse dieser zum Teil regional sehr unterschiedlichen Entwicklungen, deren Erhaltung eine besondere Herausforderung darstellt, denn ihre Konstruktionsprinzipien und Wirkungsweisen unterscheiden sich zum Teil erheblich von den modernen Konstruktionen.

In dem zweitägigen Fachseminar von Donnerstag, 12. November bis Freitag, 13. November 2026 werden die Entwicklungen der unterschiedlichen Mauerwerke in Bezug auf Konstruktion, Materialität und Technologie vorgestellt und ihre Besonderheiten herausgearbeitet. Darauf aufbauend, können diese bewertet und typische Schadensbilder eingeordnet werden. Zu den einzelnen Schadensbildern werden - unter Berücksichtigung der Funktionsprinzipien - Sanierungsmöglichkeiten vorgestellt und die Ausführung der Instandsetzungsmaßnahmen beleuchtet.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auch die Vorstellung der Techniken und Materialien sowie deren praktische Verarbeitung sein. Darüber hinaus wird auf die Möglichkeiten einer bestandsverträglichen Ertüchtigung historischer Mauerwerke im Hinblick auf veränderte Beanspruchungen, wie z.B. energetische Aufwertungen und Abdichtungsmaßnahmen, eingegangen. Im Fokus steht hierbei der Feuchte- und Schadsalzhaushalt der Bauteile.

Das Seminar richtet sich an Planende und Ausführende sowie an Angehörige von Verwaltungseinrichtungen, die sich mit der Instandsetzung historischer Mauerwerke beschäftigen.

Die Seminargebühr beträgt 590,00 € inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke. Für den Besuch von Fachseminaren werden Fortbildungspunkte bzw. Unterrichtseinheiten entsprechend den Kammerregelungen der AKH und IngKH bescheinigt.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Fachseminar für Planende und Ausführende im historischen Bestand:

 

Kalk - Bindemittel für Mörtel und Putz

 

Planung und Ausführung von Maßnahmen zur Sanierung von historischem Mauerwerk, zur Restaurierung von historischen Putzoberflächen und zur Instandsetzung von historischen Fachwerkgefachen stellen an Planer und Ausführende hohe Anforderungen bei der Auswahl geeigneter Mauer- und Putzmörtel.

In dem eintägigen Fachseminar am Montag, 30. November 2026 werden Schadensbilder aufgezeigt und deren Ursachen beschrieben. Es werden die objektspezifischen und bauphysikalischen Anforderungen, vor allem auch das feuchtephysikalische Verhalten, analysiert.

Die traditionellen Herstellungsverfahren von historischen Mörteln werden vorgestellt. Die historische Gewinnung von Baukalken wird erläutert, außerdem werden die zeitgemäßen Kalkarten, ihre Eigenschaften, die Kennzeichnung der Kalke nach Norm und die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Anwendung aufgezeigt. Die im Kalk wirkenden Erhärtungsmechanismen werden beschrieben und die dabei maßgeblichen Verarbeitungskriterien behandelt. Die Materialeigenschaften diverser Kalkmörtel, abhängig von der Wahl des Bindemittels und der Zuschläge, sind die Auswahlkriterien für den erfolgreichen Einsatz am Objekt.

Die Seminarleitung übernehmen Bernhard Gaul, Maurermeister und Dr. Jürgen Legrum, Bausachverständiger. Die Seminargebühr beträgt 320,-€ inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke.

Weitere Informationen und Anmeldung

 

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„Energieberater/in für Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz – Aufbaumodul Nichtwohngebäude“ – Fortbildung für Energieberater für Baudenkmale

Beginn: 1. Dezember 2026

 

Die Qualifizierung zum/zur Energieberater/in für Baudenkmale und sonstige erhaltenswerte Bausubstanz ist anerkannt für das Fördersegment „KfW-Effizienzhaus Denkmal“. Seit dem Jahr 2025 beinhaltet die Fortbildung für Energieberatende für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz zwei Module:

Das Grundmodul für Wohngebäude (ebenfalls bei der Propstei Johannesberg gGmbH buchbar) und das Aufbaumodul für Nichtwohngebäude (dieses Seminar)

Die Absolvierung des 4-tägigen Aufbaumoduls Nichtwohngebäude inkl. der abzulegenden Prüfungen, von Dienstag, 01. Dezember bis Freitag, 04. Dezember 2026, ermöglicht die energetische Planung und Baubegleitung von Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung im Rahmen des KfW-Programms „Effizienzhaus Denkmal“ (Baudenkmäler und sonstige erhaltenswerte Bausubstanz). Dieses gilt für die Durchführung von Maßnahmenpaketen wie auch Einzelmaßnahmen. Die Qualifizierung und Anerkennung steht in engem Zusammenhang mit einer Überarbeitung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 1. April 2012 wird ein eigenes Fördersegment „Effizienzhaus Denkmal“ im Programm „Energieeffizient Sanieren“ innerhalb des CO2-Gebäudesanierungsprogramms angeboten. Die Fortbildung orientiert sich an dem seit 01.07.2024 gültigen neuen Regelheft.

Zur Unterzeichnung als sachverständige Person ist für dieses Fördersegment eine besondere Qualifizierung Voraussetzung, die mit dem hier angebotenen Seminar erworben werden kann. Die Anerkennung des Kurses bei der WTA GmbH setzt die Teilnahme am "Grundmodul" Energieberater/in für Baudenkmale voraus.

Selbstverständlich können auch Personen, die die formalen Voraussetzungen der WTA GmbH nicht erfüllen, diese Fortbildung buchen. Die Eintragung in die Expertenliste der WTA GmbH ist dann allerdings nicht möglich.

 

Seminarinhalte:

  • Themenfeld 1: Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz
  • Themenfeld 2: Möglichkeiten der Förderung
  • Themenfeld 3: Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Themenfeld 4: Bewertung des historischen Bestandes - Bauphysikalische Anamnese
  • Themenfeld 5: Werkzeuge und Methoden (systemische Betrachtung) - Gebäude und Quartiere
  • Themenfeld 6: Konzeption denkmalverträglicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Themenfeld 7: Denkmalspezifisches Planungs- und Instandsetzungskonzept
  • Themenfeld 8: Ausführungspraxis

Quelle: https://www.wta-gmbh.de/fileadmin/WTA-GmbH/Energieberater/Leitfaden_Fortbildung_01_07_2024.pdf

Weitere Informationen und Anmeldung

 

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Aktuelle Informationen und ausführliche Beschreibungen aller Veranstaltungen
finden Sie auf der Homepage oder im neuen Buchungsportal.
Propstei Johannesberg gGmbH
Fortbildung in Denkmalpflege und Altbauerneuerung
Propsteischloss 2, 36041 Fulda
Tel.: 0661/9418130, Fax 0661/94181315
E-Mail: info@propstei-johannesberg.de
Internet: www.propstei-johannesberg.de

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